Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: geplanter Ersatzneubau

Als Vorzugsvariante sprechen sich beide Kreuzungsbeteiligten für die symmetrische Hängebrücke aus, da diese Brücke im Vergleich zu den anderen untersuchten Varianten die wirtschaftlichste Maßnahme im Hinblick auf Bau und Unterhaltung darstellt.

Visualisierung
Abb.: Visualisierung der symmetrischen Hängebrücke; Quelle: Schlaich, Bergermann und Partner; Stuttgart

Die technischen CAD-Zeichnungen (5,08 MB) der Hängebrücke können Sie sich hier herunterladen.

System:
  • Symmetrische Hängebrücke mit 4 Pylonen und 2 seitlich geführten Tragseilen
  • Die Tragseile schließen über Hängerseile an den überstehenden Querträgern aus Stahl an
  • Der ca. 25 cm starke Stahlbetonüberbau lagert auf den Querträgern
  • Die Gründung der Pylone erfolgt über Bohrpfähle im anstehenden Fels, die Verankerung der Tragseile erfolgt über vorgespannte Daueranker
  • Die Rampen werden als geböschte Erdkörper ausgeführt
  • Überbau auf Schiffsanprall bemessen
Stützweiten:
  • Hauptstützweite ca. 90 m
  • Nebenstützweite ca. 24 m
  • Nutzbreite zwischen den Geländer 2,50 m
  • Pylonhöhe ca. 21 m über Gelände
Kosten:
  • Baukosten ca. 2,980 Mio. € (brutto)
  • Unterhalt jährlich ca. 19.100 € (brutto)
Ausbau:
Die Laufplatte erhält einen Dünnschichtbelag nach ZTV-ING. Die Geländer werden seitlich an den Überbau angeschlossen. Die Beleuchtung wird in die Masten integriert.
Montage:
Nach Montage der vorgefertigten Maste und des Seiltragwerkes wird die Laufplatte aus Vollfertigteilen samt Querträgern mit kleinem Gerät von den Ufern aus eingebaut. Nach Einbau aller Fertigteile werden die Fugen vergossen.
Vor-/Nachteile:
  • schlanke, filigrane Konstruktion
  • ökonomische Konstruktion mit reduziertem Materialeinsatz
  • einfache Herstellung ohne Sperrung des Schifffahrtsweges
  • wirtschaftliche Konstruktion
  • effiziente Seilkonstruktion