Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: Der Ersatzneubau der Protzenweiherbrücke

Für die Konstruktion und Gestaltung der neuen Brücke wurde in Zusammenarbeit mit einem Regensburger Architekten und einem Hannoveraner Ingenieurbüro ein Variantenvergleich aufgestellt und mit der Stadt Regensburg abgestimmt.

Danach wird der Neubau der Brücke einen 100 m langen und 17 m breiten Überbau erhalten. Dieser wird als Durchlaufträger in Verbundbauweise ausgebildet, bestehend aus drei Stahlhohlkästen und einer Stahlbetonplatte. Die Stützweiten der 4 Felder betragen zwischen 24 und 26 m. Die alten Pfeiler und Widerlager werden saniert und wiederverwendet. Unter beiden Widerlagern muss die bestehende Gründung durch zusätzliche Großbohrpfähle verstärkt werden, die bis zu 30 m tief in tragfähige Schichten gebohrt werden müssen.

Die neue Brücke wird Verbindungstreppen zu den Uferwegen parallel zu Schleuse erhalten. In Verbindung mit behindertengerecht ausgebauten Rampen ersetzen diese den Übergang über das untere Schleusentor, der bis zur Havarie für Fußgänger zur Querung der Schleuse genutzt werden durfte.

Querschnitt
Bild 3: Querschnitt der neuen Protzenweiherbrücke