Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: Ludwig-Volk-Steg

Ludwig-Volk-Steg

Der Ludwig-Volk-Steg ist die zwischen den Orten Margetshöchheim und Veitshöchheim, ca. 10 km flussabwärts von Würzburg, den Main überspannende Fußgängerbrücke. Die nach Ludwig Volk als ehemaligem Bürgermeister Margetshöchheims benannte Brücke wurde am 24.07.1967 eingeweiht. Durch Margetshöchheim führt der viel befahrene Mainradweg. Viele Radler nutzen den Steg, um ins benachbarte Veitshöchheim zu gelangen.

Das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg beabsichtigt, das bestehende Bauwerk gemeinsam mit den benachbarten Gemeinden durch eine Brücke zu ersetzen, die auch im Falle einer Anfahrung durch die heutzutage auf dem Main verkehrenden Schiffe standsicher ist. Die beiden Flusspfeiler und der Überbau des Ludwig-Volk-Steges halten den Belastungen, die bei einer Anfahrung auftreten können, nicht stand. Zur Zeit der Errichtung der Brücke wurden hierfür nur verhältnismäßig geringe Lasten angesetzt.

Um den Standort und die Konstruktion für den neuen Steg festlegen zu können, wird zurzeit durch das Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg eine Variantenuntersuchung an verschiedenen Standorten durchgeführt, die vollständig vom Bund finanziert wird.

Auch an den Kosten für den Neubau des Fußgängersteges wird sich der Bund beteiligen. Der Anteil berechnet sich nach einem so genannten Kostenteilungsschlüssel, der im Zuge der weiteren Planung festzulegen ist.

Aktueller Sachstand:

Das Baugrundinstitut Vees und Partner GmbH wurde vom Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg mit dem Baugrundgutachten für den Brückenneubau beauftragt. Dieses Gutachten soll Erkenntnisse über die Bodenarten und deren genauen Schichtenverlauf liefern, um die Gründung wirtschaftlich dimensionieren zu können. Der Untersuchungsumfang (Anzahl und Tiefe) wurde unter Berücksichtigung der Örtlichkeit festgelegt.

In den kommenden Tagen werden nun die Maßnahmen vor Ort beginnen. Zuerst werden auf der Veitshöchheimer Seite im Bereich der Bohrpunkte Kampfmittelerkundung durchgeführt. Nach der Kampfmittelfreigabe können dann die Bohrarbeiten zur Erkundung des Untergrundes unterhalb der Fundamente und Abspannungen durch Firma Terrasond durchgeführt werden. Zum Teil werden dazu Vertikalbohrung bis weit in den Fels getrieben und Bohrkerne entnommen, die in Kisten verpackt dem Baugrundgutachter übergeben werden. Anhand des Schichtenverlaufes und der anschließenden Untersuchungen im Labor werden die Bodeneigenschaften ermittelt.