Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: Straßenbrücke Baiersdorf

Die Baumaßnahmen an der Straßenbrücke Baiersdorf - Zeitraum -

In diesem Zusammenhang wurde die 1964 errichtete Straßenbrücke Baiersdorf (MDK-km 36,156) betrachtet. Der hieraus entstandene Sicherungs- und damit Handlungsbedarf wird mit der nun begonnen Baumaßnahme von Juni bis August 2013 umgesetzt.

Die Baumaßnahmen an der Straßenbrücke Baiersdorf - Umsetzung -

schematische Darstellung des Gefährdungsraumes(Dateigröße: 2,95 MB)

Mittels der an der Straßenbrücke Baiersdorf durchgeführten baulichen Maßnahmen werden die Brückenpfeiler durch eine Betonvorsatzschale so verstärkt, dass sie künftig einem Schiffsstoß standhalten.
Die Optik der Pfeiler wird dem bisherigen Bestand angepasst, indem die geometrische Form beibehalten wird. Die bisherige Betonoberfläche wird mittels eines Abtragverfahrens aufgebrochen, so dass der später einzubringende Beton der Vorsatzschale einen guten Verbund mit dem Bestandsbeton eingehen kann. Die Vorsatzschale wird über ein Ankersystem am Bestand des Brückenpfeilers rückverankert. Hierfür werden Bohrungen in die Pfeiler eingebracht, in die Bohrungen wird Anschlussbewehrung eingeklebt. Anschließend wird die äußere Bewehrungslage gestellt. An der Brücke Baiersdorf beginnt die Vorsatzschale direkt oberhalb der Oberkante des Bestandsfundamentes und reicht bis unterhalb des Lagers am Pfeilerkopf. Aufgrund der großen Höhe muss die Betonvorsatzschale in mehreren Abschnitten hergestellt werden.
Um die Fundamente freilegen und die Vorsatzschale betonieren zu können, wird die bestehende Asphaltdichtung im Anschlussbereich im Schutze einer Baugrubensicherung ausgebaut und später in Anlehnung an den Bestand wieder neu hergestellt.

Die Baugruben werden durch BigBags mit Sandfüllung gesichert. Die einzelnen BigBags werden durch eine Rückhaltekonstruktion aus Stahlträgern und Stahlseilen in ihrer Position auf der Dammschrägen gehalten. Dieser Baugrubenverbau bietet die Möglichkeit kostengünstig und flexibel eine Baugrube oberhalb der Dichtungsschicht des Stauhaltungsdammes aufzubauen.