Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: Uferstrukturierung Heidingsfeld

Bezeichnung: Uferstrukturierung Heidingsfeld
Lage: Ma-km 257,30 - 258,00, linkes Ufer
Flächengröße: 2 ha
Fertigstellung: Dezember 2001
Entwicklungsziele:
  • Altarmähnliche Wasserfläche mit Anbindung an den Main. Neuer, vor Schifffahrtseinflüssen weitgehend geschützter aquatischer Lebensraum. In Flachwasserbereichen Entwicklung von Röhrichten und Großseggenrieden.
  • Umwandlung von Ackerland in artenreiche, extensiv genutzte Wiese mit Obstbäumen (Bestand und Neupflanzung). Lebensraum für verschiedene Vogelarten und entsprechende Insektenfauna.
Kontrolluntersuchungen:

Vegetation:
Vegetationsbestände noch verhältnismäßig jung und unausgereift, Störungszeiger noch reichlich vorhanden. Standortfaktorenpotenzial im Naturraum mäßig häufig, die vielen Sandbänke sind jedoch selten. Die meisten der gefährdeten oder auf der Vorwarnliste stehenden Arten sind Arten der Feucht- und Nasslebensräume und der trocken-ruderalen Standorte.
Typische Wiesenvegetation ist (noch) nicht vorhanden. Die alten Obstbäume weisen Flechtenbewuchs und kleine Baumhöhlen auf.

Vögel:
Geeignete Biotopstrukturen sind grundsätzlich vorhanden, jedoch steht die Störungshäufigkeit durch den Menschen einer günstigen Entwicklung (der Wasserfläche) entgegen. Insgesamt geringe Artenvielfalt, Leitarten der Mainaue (z.B. Nachtigall, Rohrammer, Teichrohrsänger, Zwergtaucher) sind vorhanden.
Die Streuobstwiese wird fast ausschließlich zur Nahrungssuche genutzt (u.a. Wendehals, Grünspecht, Gartenrotschwanz). Biotopgerechte Entwicklung ist zu erwarten, eine anthropogene Beeinträchtigung ist nicht gegeben.

Weitere untersuchte Tiergruppen:
Fische, Libellen, Laufkäfer, Heuschrecken, Spinnen


Heidingsfeld Mai 2003
Altarmähnliche Wasserfläche im Mai 2003


Beuschlein Juli 2006
Altarmähnliche Wasserfläche im Juli 2006