Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: Randersacker-Goßmannsdorf

Nach der Fertigstellung der Arbeiten in den Stauhaltungen Randersacker und Goßmannsdorf im Sommer 2006 steht sowohl der Schifffahrt als auch der Allgemeinheit eine leistungsfähige Bundeswasserstraße Main mit hohem Naherholungswert zur Verfügung.

Zur Vertiefung der Fahrrinne auf 2,90 m und Verbreiterung der Fahrrinne auf 40 m in den Geraden waren auf ca. 190.000  Sohlfläche Baggerungen erforderlich, dies entspricht etwa 10 % der Gesamtsohlfläche der Stauhaltungen Randersacker und Goßmannsdorf. Im Zuge der Baumaßnahmen in den beiden Stauhaltungen wurden insgesamt in 11 verschiedenen Abschnitten auf ca. 4.770 m Länge Uferböschungen abgegraben und Parallelwerke zurückversetzt. Zum Ausgleich der mit den Ausbaumaßnahmen verursachten Eingriffe in Natur und Landschaft wurden in den Stauhaltungen Randersacker und Goßmannsdorf umfangreiche landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen auf einer Gesamtfläche von insgesamt ca. 10,1 ha durchgeführt. So wurden in den Stauhaltungen Randersacker und Goßmannsdorf jeweils zwei neue Seitengewässer mit naturnahen Sumpf- und Uferbereichen angelegt, in Randersacker eine vorhandene Buhnenfeldkette umgestaltet und somit in ihrer ökologischen Funktionsfähigkeit verbessert. Darüber hinaus wurde in der Stauhaltung Goßmannsdorf eine Vorlandabtiefung zur Schaffung neuer Auwaldstandorte durchgeführt sowie ein neues, strömungsgeprägtes Nebengerinne hergestellt.

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Übersichtsgrafik:

Übersicht Randersacker-Gossmannsdorf