Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes


Wasserstraßen-Neubauamt Aschaffenburg

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Inhalt: Wir über uns

Dienstleister der Schifffahrt

Die Wasserstraße Main hat sich seit der Eröffnung des Main-Donau-Kanals zu einer wichtigen Verkehrsverbindung mit europäischer Bedeutung entwickelt. Derzeit passieren pro Jahr Güterschiffe mit einer Gesamtladung von rund 18 Millionen Tonnen die erste Schleuse vom Rhein zum Main.
Deutschlandweit befördert die Binnenschifffahrt umweltfreundlich, sicher und zuverlässig etwa 20% aller Güter im Fernverkehr.

Gewährleistung der Verkehrssicherheit

Das Wasserstraßen-Neubauamt sichert durch den Ausbau der Fahrrinne der Bundeswasserstraße Main und durch die Instandhaltung und den Neubau von Schleusen- und Wehranlagen sowie Schiffsliegestellen den reibungslosen Verkehrsablauf auf dem Main und Main-Donau-Kanal.
Zu unseren Aufgaben gehört die komplette Abwicklung der Bauprojekte von der Planung und den erforderlichen rechtlichen Verfahren über die Ausschreibung, die Vergabe, die Bauüberwachung und die finanzielle Abwicklung bis hin zur Abnahme der fertigen Bauwerke.

Verbesserung der Wasserstraße Main

Der Neubau und der Erhalt von Staustufen mit leistungsfähigen Schleusenanlagen sowie die Vertiefung und Verbreiterung der Fahrrinne schaffen die Voraussetzungen für eine leistungsfähige Schifffahrt auf dem Main.
Zukünftig weist der Main als Wasserstraßenklasse Vb durchgängig eine Fahrrinnentiefe von 2,90 m und eine Fahrrinnenbreite in der Geraden von 40 m auf. Entsprechende Kurvenaufweitungen erlauben die Durchfahrt von ca. 185 m langen Schubverbänden und die Begegnung zweier Gütermotorschiffe.
Ein weiterer wesentlicher Faktor für den ungestörten Verkehrsablauf ist die Ertüchtigung und bedarfsgerechte Anpassung der Schleusenzufahrten (Vorhäfen). Diese Maßnahmen verbessern die Sicherheit für den Schiffsverkehr und die Wirtschaftlichkeit von Schiffstransporten erheblich.

Potenzial für die Regionalentwicklung

Der Wasserstraßenausbau schafft die Grundlage für weitere Infrastrukturmaßnahmenam Ufer. So können Kommunen und Unternehmen Häfen, Umschlagstellen und Fahrgastschiffsliegestellen errichten bzw. erweitern.
Auch im Bereich Naherholung ergeben sich für die Anlieger neue Möglichkeiten.

Neubau/Sicherung von Schleusen und Brücken

Die Durchführung von Neubaumaßnahmen und größeren Unterhaltungsmaßnahmen an den 34 Staustufen des Mains zwischen Mainz und Bamberg gehört zu den kontinuierlichen Aufgaben des Wasserstraßen-Neubauamts in Aschaffenburg.
Ein Schadensfall an der Schleuse Bamberg im März 2004 führte zur Erweiterung unseres Aufgabenspektrums: alle vergleichbaren Schleusen am Main, dem Main-Donau-Kanal und der Donau werden nun hinsichtlich ihrer Standsicherheit untersucht und bei Bedarf ertüchtigt.

Schiffsanprall auf Brücken

Seit der Einführung einer neuen Norm sind Brücken auf die Gefährdung durch Schiffsstoß zu untersuchen und ggf. zu sichern. Unser Augenmerk liegt dabei vor allem auf den Bauwerken im Ausbaubereich der Fahrrinne.

Lebensraum Main

Der Main ist nicht nur eine Wasserstraße sondern auch ein wichtiger Lebensraum für Menschen, Tiere und Pflanzen. Die notwendigen Eingriffe infolge von Baumaßnahmen werden möglichst naturschonend durchgeführt, um diesen Lebensraum zu schützen.
Wichtiges Ziel bei allen Bauprojekten ist es, die unterschiedlichen Interessen zu berücksichtigen und unser Handeln transparent und nachvollziehbar zu machen. Nur so kann das gegenseitige Verstehen gefördert und der Lebensraum Main für Mensch und Natur nachhaltig gesichert werden.

Naturschutz und Wasserwirtschaft

Die nicht zu vermeidenden Eingriffe werden durch landschaftspflegerische Begleitmaßnahmen ausgeglichen. Hierdurch wird die Strukturvielfalt der Flusslandschaft im Ausbaubereich gefördert. Dabei werden gleichzeitig die Ziele der EU-Wasserrahmenrichtlinie, und damit die Erreichung eines guten ökologischen Potenzials, berücksichtigt.